Skurriler Maskenball à la luxembourgeoise

Seit Montag, dem 20. April 2020 steht in Luxemburg, aufgrund einer staatlich verordneten Maskenpflicht bei der Nutzung des öffentlichen Transports, oder auch der hierzulande allseits beliebten Freizeitbeschäftigung, dem Einkaufen, jeder Einwohner unter Generalverdacht, Träger eines behaupteten Virus namens SARS-CoV-2 zu sein.

In dem von der Einheitspartei abgenickten Gesetz vom 18. März 2020 wurde (in einer Nacht- und Nebelaktion?) am 17. April 2020 ein entsprechender Artikel hinzugefügt, der unter Kapitel 5 zu finden ist (1).

Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage dies geschah, bleibt freilich, wie alle anderen Maßnahmen, im Unklaren, denn der vor nunmehr 5 Wochen ihrer Grundrechte beraubten Bevölkerung wurde bislang kein entsprechender Beweis geliefert, der solch drastische Maβnahmen rechtfertigen würde. Im Gegenteil, Krankenhäuser verlegen geplante Operationen auf ungewisse Zeit, schieben somit Kurzarbeit, wie z.B. in der Schweiz und warten auf extra freigeräumten Etagen auf den groβen Covid-19-(An)-Sturm, der sich aber partout nicht einstellen will. Provisorische Feldlazarette (sog. Centres de soins avancés) bleiben leer und man kann sich, angesichts einer trotz dieser Fakten geschürten Angst, langsam des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass es sich statt dem anfangs postulierten Schutz der Bevölkerung hier mittlerweile neben Profilneurosen einzelner Akteure auch um das Unvermögen zu handeln scheint, sich möglichst ohne „Gesichtsverlust“ aus dem Schlamassel der für jeden immer sichtbarer werdenden Schadensfolge im wirtschaftlichen wie im gesundheitlichen Bereich zu winden.

Aber auch die breite Masse erleidet nach und nach aufgrund der totalen Unterwerfung gegenüber Autoritä(t)ren einen realen Gesichtsverlust, wie hier (2) Dr. Dr. Raphael Bonelli (3) aufzeigt, indem er in einer erschreckenden und zugleich faszinierenden und treffenden Analyse die Psychologie, die hinter dem Tragen einer Maske steckt, beleuchtet.

Wie dem auch sei, offensichtlich und das müsste eigentlich jedem klar sein, führt der Gebrauch besagter Masken dazu, dass es zu einer Rückatmung von Kohlendioxid aus der Atemluft kommt. Hierdurch erhöht sich die CO2-Konzentration im Blut, was wiederum u.a. zu einer Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten führt (4). Des Weiteren zeigt eine aktuelle Studie (5) ganz klar, dass sowohl chirurgische, also medizinische Masken, als auch die von fleiβigen Händen selbstgenähten oder -gehäkelten nicht den Hauch einer Chance gegen das haben, was allgemein als SARS-CoV-2 bezeichnet wird, wobei dessen behauptete Rolle als „Killervirus“ im Kontext von Covid-19 noch zu klären bleibt, denn wie selbst bei der WHO nachzulesen steht, können bis zu 80% der „Infizierten“ asymptomatisch, also vollkommen gesund sein, oder nur milde Symptome aufweisen (6).

Aber den Pfad der Logik haben wir in Bezug auf Corona eh längst verlassen, bzw. nie beschritten. Täglich wird uns eine Flut an Zahlen, Diagrammen und „Experten“-Aussagen um die Ohren gehauen, dass es für Erika und Max Mustermann immer schwieriger wird, das mediale Angebot einzuordnen und Ungereimtheiten zu erkennen. Ein Beispiel sei hier ein Diagramm, welches tagtäglich auf der Internetplattform des luxemburgischen „Staatssenders“ RTL zu bewundern ist.

Zuallererst wird „Positiv getestet“ unzulässigerweise gleichgesetzt mit „Coronavirus-Infektion“, denn was dieser Test eigentlich genau anzeigt, ist unklar (7). Dass sowohl die schwarze wie auch die rote Kurve in einem Diagramm wie dem hier gezeigten niemals fallen können, liegt auf der Hand, da sich hier die Fälle lediglich akkumulieren, statt die tägliche Entwicklung zu dokumentieren, wo sich ein Trend sowohl bei „Neuinfektionen“ wie auch bei den Sterbefällen ablesen lieβe. So aber ist das Ganze ohne Aussagekraft, um nicht zu sagen absolut sinnfrei und dient höchstens der Unterstützung einer Covid-19-Hysterie.

Im Folgenden ein weiteres Diagramm des von der Bill & Melinda Gates-Stiftung mitfinanziertem Robert-Koch-Instituts (8), welches bei näherer Betrachtung zeigt, dass die am 23. März 2020 getroffene Maβnahme der deutschen Regierung, Menschen ein irrsinniges Kontaktverbot aufzuerlegen, nichts mit dem Rückgang einer postulierten  sog. Reproduktionszahl (mathematisches Konstrukt betreffend einer behaupteten „Ansteckungsrate“) zu tun hat, was sich in anderen Ländern sicher ähnlich verhält.

Ähnliche Sachverhalte sind auch beim Rückgang sog. „Infektionskrankheiten“ bekannt, wo längst vor dem Einsatz der „rettenden“ Impfungen die Sterbezahlen gen Null tendierten, wie hier am Beispiel der Masern:

Die Einführung der Masern-Impfung Anfang der 1970-er Jahre hatte, wie sich am Verlauf der folgenden Kurve gut sehen lässt, keinen Einfluss auf die Abnahme der Todesfälle durch Masern. Der Verlauf der Kurve – von vor den Impfungen – setzte sich fort.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Buchwald, S. 133)

1973 begannen die Impfungen. 1976 wurden die Impfungen intensiviert.

Angesichts all dieser Fakten muss die Frage erlaubt sein, ob es nicht doch langsam an der Zeit wäre, sich und der seit Wochen in goldenen Käfigen ausharrenden Bevölkerung einzugestehen, dass man, wieder einmal, nach u.a. BSE, Vogelgrippe und Schweinepest, auf die fast schon peinlichen Horrorszenarien einer fragwürdigen „Welt-Gesundheits-Organisation“ hereingefallen ist?!

Ein Grund für die Aufrechterhaltung eines Notstandsgesetzes ist nach Auswertung der Faktenlage also somit nicht mehr gegeben und war auch allem Anschein nach nie gegeben, siehe Beispiel Schweden (9), was doch so langsam auch die Juristen auf den Plan rufen müsste, besonders nach der Aussage des schwedischen Regierungsberaters in Sachen „Coronakrise“ Johan Giesecke, nämlich dass Schweden im Unterschied zu anderen Ländern wie z.B. Deutschland seine Wirtschaft nicht ruiniere!

Mario Dichter, 24.04.2020

(Bild: Dank an René Bickel, der eine passende Zeichnung im Kontext der Maskerade angefertigt hat. https://www.bickel.fr/

  1. http://legilux.lu/eli/etat/leg/rgd/2020/04/17/a303/jo
  2. https://www.youtube.com/watch?v=_ryfkVvHi04
  3. https://www.bonelli.info/
  4. https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf
  5. https://annals.org/aim/fullarticle/2764367/effectiveness-surgical-cotton-masks-blocking-sars-cov-2-controlled-comparison
  6. https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-similarities-and-differences-covid-19-and-influenza
  7. https://nues-am-wand.lu/covid-19-die-seuche-eines-neuen-tests/
  8. https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2019/11/OPP1216026
  9. https://www.merkur.de/welt/coronavirus-deutschland-epidemiologe-schweden-virologe-angela-merkel-cdu-johan-giesecke-zr-13699578.html

2 thoughts on “Skurriler Maskenball à la luxembourgeoise”

  1. Flammang René sagt:

    Dat ganzt ass zwar nerveg , mee wa mer doudeger ons Wirtschaft virum totalen Zesummebroch kënne retten , huelen ech dat op mech.

    De Schued deen dem Land duerch de Look Down gemaach gëtt, ass onermoosslech.Ech fäerte ganz do hunn Läit eppes ugeléiert dat se net ganz duerchduecht haten.

    An et gesäit mer an der Teschenzait esou aus, wei wann se dat ganzt esoulaang wei nëmme méiglech wëllen erauszéien nëmme fir no baussen ze maachen wei wann se d´Saach am Greff hätten.

    Wann ech mer d´Situatioun esou ukucken, muss ech feststellen, dass dat ganzt en all Dag méi aus den Hänn rëtscht.

    Si waren sech ganz sécher de Konsequenzen vun hirem iwwerstierzten Handelen deemools net bewosst. Wat dat schlemmstend bei der Saach ass, dat ass dass dat alles op Vermuddungen opgebaut gouf. Freier huet een ëmmer gesot ” Dee mengt dee weess näischt”. Hei gouf allerdéngs eng ganz Vollekswirtschaft op mengen hin widder d´Mauer gefuer.

    Et huet sech jo an der Teschenzait erausgestallt, dass näischt vun all deenen Horrorzeenario déi ons all Dag virgebiet goufen, agetratt ass.

    Gëschter Owend koum dann dat um RTL dat ech scho méi laang gefuerdert hunn, nämlech dass emol richteg Zouhlen vun den Infizéierten géife genannt ginn an net ëmmer géif dobäi gerechent ginn.Elo gouf dann elo déi éischte Kéier gemaach.

    Dat wat erauskoum schléit dem Faass de Buedem an. Vun deenen 3606 Infizéierter sinn der an der Teschenzait erëm 3006 erëm gesond.

    Et bleiwen also am ganzen 600 wierklech Infizéierter iwwereg, wou jo dann schwéier Erkrankter a liicht Fäll derbäi sinn.

    Wéinst 600 Erkrankter leegen des Läit e ganz Land lahm, verdonneren méi wei 600.000 Läit derzou hir Wunneng nëmmen am Noutfall ze verloossen, wiergen ons Wirtschaft of spären 10.000senden vun Senioren an Senioren a Fleegeheimer an. Verbidden all Besuch bei dësen aarmen Mënschen an hunn och elo anscheinend net wëlles des Mesuren opzehiewen.

    Ech hu gëschter a menger deeglecher Recherch geschriwwen dass et hei am Land besser ass am Prisong ze setzen wei am Seniorenheem.

    Am Prisong kréien se hire Kascht firneischt, et gëtt strengstens drop geuecht dass hir Rechter net verletzt ginn,si ginn gutt versuergt a verdéngen nach all Dag Geld derbäi, wougéint ons Elteren an de Seniorenheemer och nach mat wansinnegen Zommen fir hir Entrechtung musse bezouhlen.

    Op wat fir e Niveau ass ons human Gesellschaft erofgerëtscht?

    Wei sech elo erausstellt, si mer dann och nach elo sechs Woche laang systematesch belunn ginn wat d´Infizeiertenzouhlen ubelaangt. Vun all deem aneren net ze schwätzen. Dir hutt d´Saach mat den Doudesfäll jo schonn ugeschwat.

    Mee eppes steet fest d´Rechnung gëtt ëmmer eréischt gemaach wann de Chantgen ofgeschloss ass.

    Mat beschte Gréiss

    De Ren

  2. Marc Hilger sagt:

    Gudde Moien Här Dichter,

    Dir weist Zivilcourage am öffentleche Raum an enger schaarfer, präziser Sprooch, gespickt mat Fakten a Beweiser, déi leider an der Öffentlechkeet bis elo net op fruchtbare Buedem falen. Bis elo… Ech hoffe jiddefalls, datt ënner anerem är Bäiträg zu méi kriteschem Denken an der Bevölkerung féieren an och zu Reaktioune wäerte féieren. Ech denken, datt ëmmer méi Leti wäerten erwächen, besonnesch wann d’Wirtschaftskris voll an d’Rulle wäert kommen.

    Ganz besonnesch fest drécken ech de Schweden d’Daumen, virun deenen ech mäin Hutt zéien, datt si duerhalen géint den Drock vun der WHO, a mat Mënscheverstand a Würd ee vis-à-vis vun deem aneren handelen.

    Dir hutt meng Ënnerstëtzung fir äert Beméien.

    Bescht Gréiss

    Marc Hilger

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