Von der Quarantäne zur WHO – Teil 3

Ein vorrangiges Ziel der WHO ist die Bekämpfung und sogar die Ausrottung von Krankheiten. Aber kann man Krankheiten denn überhaupt ausrotten? Nein, behauptet Dr. Johann Loibner von AEGIS Österreich, „wir können keine Krankheiten ausrotten, wir können nur die Bedingungen abschaffen, die zur Krankheit führen.“[1]

Eine andere Sicht auf Krankheit

Es stellt sich überhaupt die Frage nach der Definition von Krankheit und vor allem von Infektionskrankheiten. Um für etwas Klarheit zu sorgen, müssen wir einen kleinen Blick in die Medizingeschichte werfen. Es bedürfte einer komplexeren Darstellung. Aber das kann jeder für sich selber vertiefen, z.B. im Magazin Wissenschafftplus von Dr. Stefan Lanka, im Artikel „Entwicklung der Medizin“.[2] In einem kurzen Überblick möchte ich auf einige Etappen und Fehlentwicklungen hinweisen.

Der größere Rahmen, oder: Wie entsteht Krankheit?

Im Fall der Infektionskrankheiten, die uns im Kontext der WHO vorrangig interessieren, wird ja allgemein von Erregern von außen ausgegangen, welche Krankheiten auslösen könnten. Die Erregertheorie geht vor allem von Robert Koch in Deutschland, sowie von Louis Pasteur in Frankreich aus.[3]  

Daneben gibt es aber auch die Auffassung, dass die Mikroben (Bakterien) im Körper selbst (aus den Mikrozymen) entstehen und sich auch wandeln können. Diese Sichtweise finden wir bei Antoine Béchamp, einem Zeitgenossen Pasteurs (19.Jh.). Die beiden haben stets über diese beiden Paradigmen gestritten. Ein Leitspruch Béchamps (ursprünglich wohl von Claude Bernard) war: „le microbe n’est rien, le milieu, c’est tout.“ Er beobachtete wie sich Mikroben je nach Milieu veränderten und anpassten. Der französische Arzt Alain Scohy hat sich eingehend mit Antoine Béchamp befasst und sich dem Thema der Mikrozyme gewidmet.[4]

Die Forschungen von Koch und Pasteur basieren eher auf einer Fehlannahme oder einem Zirkelschluss. Wenn das Fundament nicht stimmt, können auch die Ergebnisse nicht stimmig sein. So haben sich die beiden Forscher auch in unwissenschaftliche Methoden verstrickt. Nachdenklich machen kann auch die Tatsache, dass Antoine Béchamp den wenigsten bekannt sein dürfte. Warum werden kaum Straßen oder Universitäten nach ihm benannt?

Robert Koch steht eine gewisse Reputation zu, weil es ihm gelungen ist Bakterien unter dem Lichtmikroskop zu fotografieren.  Auch verdanken wir ihm die Henle-Koch Postulate, die bis heute beim Nachweis von krankmachenden Partikeln nicht berücksichtigt werden. Koch selbst hat vielfach wissenschaftlichen Betrug begangen, z.B. auch indem er das dritte Postulat verfälschte und von einer „ähnlichen“ Erkrankung bei seinen Experimenten gesprochen hat. Seine unausgereiften Forschungen am „Tuberkulin“ gegen Tuberkulose blieben ohne Erfolg und die „Impfungen“ wurden in Verbindung gebracht  mit schweren Nebenwirkungen und Tod einiger Patienten.[5] In vereinfachter Form können die Postulate folgendermaßen beschrieben werden: Ein Erreger, der mit einer Krankheit in Verbindung gebracht wird, muss in einem Erkrankten nachweisbar sein, der isolierte und in Reinkultur gezüchtete Erreger muss die gleiche (!) Krankheit bei einem anderen Menschen auslösen. Die gleichen Erreger müssen dann wieder nachweisbar sein.

Auch Pasteur wurde eindeutig als Schwindler enttarnt. Aus seinem eigenen Tagebuch wissen wir, dass er die Ergebnisse seiner Experimente zum Teil manipuliert und geschönt hatte.  Dieser Wissenschaftsbetrug wird im Buch von Prof. Gerald L. Geison der Universität Princeton „The Private Science of Louis Pasteur“ aus dem Jahr 1993 dokumentiert. [6] 

Neben den Bakterien werden gerne Viren als Krankheitserreger vorgeschoben. Der Begriff Virus (lat. Gift), im Kontext mit der Auffassung von Krankheitsgift, geht auf eine falsche Vorstellung von der Entstehung von Krankheit zurück. Dr. Stefan Lanka notiert: “Die Behauptungen, dass es ansteckende und bösartige Krankheiten gäbe, gegen die der Körper außer durch rigorose Eingriffe von außen keine Chance hätte, basieren auf historisch gewachsenen Fehlannahmen. Sie basieren auf Nicht-Wissen, aber auch auf Nicht-Wissen-Wollen der tatsächlichen Ursachen und auf der Schwierigkeit, Irrtümer zuzugeben.”[7]

Folgende historisch gewachsenen Fehlannahmen, können wir als Basis für das Modell der Bekämpfung von Krankheit ansehen:

– Krankheiten entstehen durch Gifte (Humoralpathologie, antike Säftelehre)

– Krankheiten entstehen in Zellen (Zellularpathologie, nach Rudolf Virchow)

– Krankheiten entstehen durch Viren (Virologie) und Bakterien (Bakteriologie) (Mikrobiologie)

Nie ist ein sogenanntes krankmachendes Virus nach den Regeln der Kunst „isoliert“ (nachgewiesen) worden. Dazu bedarf es eines präzisen Ablaufs über mehrere Stufen. Erst wenn diese alle berücksichtigt sind, können wir ein molekulares Partikel als nachgewiesen anerkennen.

1. Isolation (aus dem Milieu in dem es sich befindet)

2. Reinigung (von allen nicht dazugehörigen Partikeln und Verunreinigungen)

3. biochemische Charakterisierung der Eiweiße und der Nukleinsäure

4. Fotografieren des Virus im Organismus oder einer Körperflüssigkeit (Blut, Speichel, …)  und außerhalb des Organismus

5. Kontrollversuche (z.B. Proben aus anderen Organismen)

6. Exakte Beschreibung des Vorgangs

7. Publikation in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift mit Beschreibung und Dokumentierung aller getätigten Schritte, mit Foto und typischem Streifenmuster der Proteine;

8. Peer-Review (Begutachtung von anderen Wissenschaftlern)

Alles andere ist ungenau und unwissenschaftlich.

Manche verweisen auf die Fotos der Viren, die im Internet zu finden sind. Aber wenn noch zu Zeiten Robert Kochs die Fotografie einen bestimmten unantastbaren „wissenschaftlichen“ Stellenwert hatte, so wissen wir heute, wie man Fotos manipulieren kann. Ein Foto allein, ohne genaue Beschreibung wie es zum Foto gekommen ist, ist ganz einfach wertlos.

Daneben zirkuliert im Netz und in alternativen Medien der Hinweis auf die Patente von Viren, wie im Januar 2020 zum Coronavirus[8], im Kontext einer Zunahme an Lungenerkrankungen in chinesischen Städten. Mit Verweis auf ein Virus wird Panik geschürt und Millionen Menschen in Wuhan und anderen Städten unter Quarantäne gestellt, das heißt, ihrer Bewegungsfreiheit beraubt. Da haben wir sie wieder die Quarantäne, und dieses Mal im großen Stil.[9] Jetzt heißt es, „Von der WHO zur Quarantäne“ … worauf diese Artikelserie aufmerksam machen wollte.

Tatsächlich gibt es Patente auf irgendwelche „Labor-Artefakte“, die als „Viren“ bezeichnet werden. Aber auch dies kann nicht als echter Nachweis eines Virus gedeutet werden. Man soll sich genau anschauen was da patentiert wurde. Vielleicht steht ein Patent sogar in Verbindung mit der Produktion und Vermarktung eines neuen Impfstoffs.[10] Diese Piste sollte überprüft werden. Man hört auch immer wieder von Laboren, die an biologischen Waffen herumexperimentieren sollen und wo schon mal ein Virus entwischt sein könnte.[11] Ebenso wenig kann die PCR-Methode zum Nachweis eines Virus herangezogen werden.[12] Darauf verweist selbst der Erfinder dieser Methode zur Vervielfältigung von DNA-teilchen, zur Bearbeitung im Labor, Kary Mullis.

Auch Zellsterben in einer Zellkultur ist kein Nachweis eines Virus, behauptet Dr. Stefan Lanka, wird aber gerne als solcher angesehen.[13]Im Falle aller sog. krankmachenden Viren wurden und werden in einem mühsamen Konsensfindungsprozess über Jahrzehnte einzelne Eiweiße und Nukleinsäuren aus Zellen gedanklich zu einem fiktiven Modell zusammengefügt, das in der Realität keine Entsprechung hat.“ [14]

Zusammenfassend möchte ich festhalten: Es gibt viele „indirekte“ Hinweise auf die Existenz von pathogenen Viren, aber der eigentliche Beweis, wie oben beschrieben, steht aus.

Es ist verständlich, dass jede Epoche ihre eigenen Modelle entwickelt, aufgrund der zu dem Zeitpunkt aktuellen Erkenntnisse und des jeweiligen Welt- und Menschenbildes. Die Schlussfolgerungen aus den Beobachtungen müssen aber nicht immer stimmig sein, wenn die Faktenlage mangelhaft ist. Auch braucht der Mensch Modelle zur Orientierung. Verwerflich aber ist es, wenn an Modellen, die eindeutig als fehlerhaft oder falsch entlarvt wurden, weiterhin festgehalten wird, so wie es offensichtlich beim Modell der krankmachenden Viren der Fall ist.

Wissenschaft lebt von Fakten, aber auch vom Diskurs. Von einem gesunden Diskurs. Aber täuschen wir uns nicht: Wissenschaft ist nicht demokratisch. Nicht eine Mehrheit bestimmt, sondern die Faktenlage. Eine einzige gegensätzliche Feststellung macht alle vorherigen Annahmen zunichte. Ein einzelner schwarzer Schwan macht die Annahme hinfällig, alle Schwäne seien weiß. Aber leider wird heute eine Konsenswissenschaft betrieben, welche die Kriterien wissenschaftlicher Forschung geringschätzt. Professor Harald Walach untersucht die Frage im Kontext des Masernvirusprozesses.[15]Die Diskussion um Wissenschaft kann an anderer Stelle nochmal aufgegriffen und vertieft werden. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es wesentlich ist nach seriösen wissenschaftlichen Kriterien zu forschen, wie sie z.B. von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) in dem Memorandum „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ festgehalten und 2019 überarbeitet wurden.[16]

Es bedarf also eines Paradigmenwechsels um uns definitiv aus dem Angstsystem der Epidemien durch Erreger lösen zu können. So leicht werden manche Kreise aber wohl nicht von der Virus- und Erregertheorie Abschied nehmen wollen, da sich, wie wir gesehen haben, hiermit einfacher und besser Einfluss nehmen, wahre Ursachen von Erkrankung vertuschen und Macht ausüben lässt ohne die ganze daran gekoppelte Industrie dabei zu vergessen, welche riesige Summen an Geld generiert.

Im nächsten Teil nehme ich die aktuelle WHO, deren Struktur und die Interessenkonflikte näher unter die Lupe.

Viktor R. 31.01.2020


[1] Dr.med. Johann Loibner, Impfen, das Geschäft mit der Unwissenheit, 1. Auflage 2009, S.27

[2] http://www.wissenschafftplus.de/uploads/article/Wissenschafftplus_Entwicklung_der_Medizin.pdf

[3] Eine Analyse von Dr. Joachim-F. Grätz: http://www.tisani-verlag.de/ErregerTheorie.pdf

[4] https://impfen-nein-danke.de/bechamp/; https://www.neosante.eu/antoine-bechamp-et-les-microzymas/; http://www.alain-scohy.com/les-microzymas-ou-nanobes.html

[5] https://impfen-nein-danke.de/betrug-robert-koch

[6] https://press.princeton.edu/books/hardcover/9780691633978/the-private-science-of-louis-pasteur

[7] http://www.wissenschafftplus.de/uploads/article/Wissenschafftplus_Entwicklung_der_Medizin.pdf

[8] Infos bei John Rappoport, https://blog.nomorefakenews.com/

[9] https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/coronavirus-wuhan-eine-stadt-unter-quarantaene,RoNOYBi

[10] https://patents.google.com/patent/EP3172319B1/de

[11] Auf die Aspekte der biologischen Kriegsführung werde ich in Teil 4 eingehen.

[12] https://impfen-nein-danke.de/pcr-messungen/

[13] Siehe Wissenschafftplus 2/2016, Ein Resultat aus dem Masern-Virus-Prozess: Zellsterben ist kein Virus.

[14] Wissenschafftplus, 4/2015, S. 7

[15] https://harald-walach.de/methodenlehre-fuer-anfaenger/17-was-ist-eine-wissenschaftliche-tatsache-ein-kleines-fallbeispiel-der-masernprozess/

[16] https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/

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