Testeritis – Die eigentliche Pandemie

Am 29. Februar 2020 wurde hierzulande der erste „Coronafall“ bekannt, bestätigt durch Gesundheitsministerin Lenert, die damals noch von einem Informationsfluss in „voller Transparenz“ in Bezug auf Covid-19 fabulierte und wo wir heute alle wissen, was von solchen Versprechen zu halten ist und nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen. Der über Charleroi aus Italien eingeflogene vermeintliche „Patient 0“ des Groβherzogtums zeigte damals keinerlei Symptome und wurde laut ‚Luxemburger Wort‘ durch eine Art Selbstanzeige überhaupt erst auf das „Virus“, oder das was dafür gehalten wird, getestet (1).

Seither hat man auch in Luxemburg erfahren dürfen, was es heiβt, in einem totalitären Unrechtsstaat zu leben, dessen tiefgreifende Restriktionen und jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrenden gesundheitsschädlichen Nötigungen wie u.a. dem Tragen einer Maske auf Tests basieren, deren Aussagekraft und Treffsicherheit bestenfalls im Bereich eines Münzwurfs liegen, wie es Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch in einem sehens- und vor allem hörenswerten Interview beschreibt (2).

Da wir uns laut dem vor allem durch massive Medien-Propaganda ins Amt gehievtem Präsidentendarsteller und Bilderbergteilnehmer von 2014 (3) Emmanuel Macron im Krieg gegen „das Virus“ befinden, ist es im Kontext von Krankheiten scheinbar angebracht, im Militärjargon zu kommunizieren und stellen demnach fest, dass im Rahmen der Operation „Large scale testing“ im Kampf gegen den Feind Covid-19 und unter Einsatz einer entsprechenden Task Force (4) nun so viele Zivilisten wie nur irgend möglich getestet werden sollen.

Rührt euch!

Erst nach längerem Hin und Her aber wird man auf der Suche nach dem zu diesem Zwecke aktuell verwendeten Test dann schlieβlich und endlich auch fündig (Transparenz sieht übrigens anders aus) (5) und wir lernen, dass die Sensitivität (Empfindlichkeit) mit 91,8-100% und die Spezifität (Genauigkeit) mit 93,8-100% angegeben werden. In der RTL-Sendung ‚Pisa-Déi geheimnisvoll Welt vun de Viren‘ (6) vom 14.06.2020 erfahren wir anhand der repräsentativen Con-vince-Studie, dass Stand 1. Juni 2020 ganze 0,08% der Bevölkerung mit dem sog. „Virus“ in Kontakt gewesen sein sollen und es eine sog. „Immunität“ von 2-3% gäbe. Aus den offiziellen Daten des Gesundheitsamtes ist ersichtlich, dass bis zum 14. Juni 2020 106604 Menschen auf SARS-CoV-2 getestet wurden, wobei 4070 Covid-19-postiv (sic!) waren, was einen Prozentsatz von rund 3,82 ergibt. Da sich hier die Katze in den Schwanz beiβen würde, wollen wir nur die beiden Werte, die uns „Mr. Science“ im RTL-Beitrag geliefert hat in eine von Samuel Eckert dankenswerterweise erstellte Rechentabelle als Referenzwert der sog. „Durchseuchung“ eintragen, die ihrerseits, also die Tabelle, auf den logisch mathematischen und überprüfbaren Ausführungen von Prof. Haditsch basiert.

Gehen wir also von einem angenommenen „Durchseuchungswert“ von 2,5% (Mittelwert der angesprochenen 2-3% „Immunität“, aktuell zeigt die Con-vince-Studie übrigens einen Wert von 2,6; in Deutschland wird zum Vergleich übrigens von 1% oder weniger ausgegangen) aus und berücksichtigen wir die offiziellen Daten von 106604 durchgeführten Tests, wovon 4070 postiv gewesen sein sollen. Um auf dann etwa 4070 positive Fälle zu kommen, setzen wir die Sensitivität auf 100% und die Spezifität auf 98,65%, was auf den ersten Blick einen hervorragenden Test vermuten lieβe. Bei genauerem Hinschauen aber erkennen wir, dass dieser „hervorragende Test“, mit einer guten Sensitivität und Spezifität, wie es ja auch Frau Lenert in ihrem Antwortschreiben postulierte, 1403 Fälle, bzw. rund 35,5% falsch postiv anzeigt.

Das macht natürlich neugierig auf das Resultat in Bezug auf den anderen Wert von 0,08%, der im RTL-Beitrag angesprochen wurde. Wieder gehen wir von den offiziellen Test-Zahlen aus und müssen zum Erreichen der 4070 positiv getesteten Fälle eine Spezifizität von 96,26% annehmen, was immer noch ein guter Wert ist und in der vom Hersteller angegebenen Fehlerquoten-Range liegt. In diesem Fall wären von den knapp 4070 positiv Getesteten 3984 falsch positiv, was einer Fehlerquote von rund 98% entspricht.

Je mehr der „Durchseuchungsgrad“ also gen 0 tendiert, desto anfälliger werden die Tests für falsch positive Ergebnisse. Dieses Lichtlein scheint inzwischen auch dem deutschen „Gesundheits“-Minister Jens Spahn aufzugehen, wie er in einem Interview zu bedenken gibt (7).

Last but not least wollen wir uns jetzt natürlich auch noch das Testergebnis ansehen, welches denn bei 0% „Durchseuchung“, also einer sozusagen komplett gesunden Bevölkerung heraus käme. Wolle die Regierung eine zweite Welle (dazu bedürfe es logischerweise aber erst mal einer bis dato nicht existenten ersten Welle) konstruieren, müsste sie nur munter drauflostesten, denn bei 106604 durchgeführten Tests, einer Sensitivität von 100% und einer Spezifität von 96,18 wären die etwa 4070 positiven Fälle allesamt falsch positiv und der Test hätte somit eine Quote falscher Positivergebnisse von 100%.

All dies lässt die im offenen Brief an die Gesundheitsministerin zitierte Studie in einem neuen Licht erscheinen, die aufgrund nicht näher definierter Ursachen jedoch zurückgezogen wurde und von Frau Lenert deshalb kurzerhand als womöglicher wissenschaftlicher Betrug abgetan wurde.

Abschlieβend sei bemerkt, dass eine nicht 100%ige Spezifität ein Hinweis darauf sein könnte, dass es, wie übrigens bei jeder anderen „Infektionskrankheit“ auch, bis heute keine nach den Regeln der wissenschaftlichen Kunst (lege artis) Virus-Isolation unter Berücksichtigung der Kochschen Postulate gegeben hat, weshalb ich wohl auch auf meinem Krügerrand sitzen bleibe.

Wer als Entscheidungsträger die nun beschriebene Faktenlage nicht kennt, ist im besten Falle fehl am Platz in seiner Position, wer sie aber kennt, ohne entsprechend zu reagieren und zu handeln, dürfte wohl früher oder später ein Fall für die Gerichtsbarkeit werden!

Mario Dichter, 17.06.2020 (Bild: Shutterstock)

  1. https://www.wort.lu/de/lokales/2-test-bestaetigt-corona-virus-hat-luxemburg-erreicht-5e5ab71ada2cc1784e3573ef
  2. https://www.youtube.com/watch?v=st0SyD-VyjM
  3. https://metro.co.uk/2014/05/29/bilderberg-copenhagen-2014-full-list-of-official-attendees-4744401/
  4. https://researchluxembourg.lu/covid-19-taskforce/
  5. https://static.healthcare.siemens.com/siemens_hwem-hwem_ssxa_websites-context-root/wcm/idc/groups/public/@global/@lab/@moldiag/documents/download/mda5/nzk3/~edisp/md_ous_ftd_sars-cov-2_assay_ce-ivd_eua_spec_sheet_0520_final-07287888.pdf
  6. https://www.rtl.lu/tele/pisa-de-wessensmagazin/a/1533250.html (bei Min. 20:15 bzw. 26:40)
  7. https://www.youtube.com/watch?v=nv4nQoNT244

3 thoughts on “Testeritis – Die eigentliche Pandemie”

  1. Tom Müller sagt:

    Leider werden wir aus hauptsächlich 2 Gründen nicht mehr aus diesem ‘Virus-Wahn’ herauskommen oder besser gesagt herausgelassen werden, weil 1) aufgrund der aktuellen Definition von Pandemie zumindest jede Grippesaison die Pandemie mit den dazugehörigen politischen Massnahmen ausgerufen werden kann und 2) durch diese Testeritis jeder beliebige Virus auch ohne irgendwelche Symptome als ‘Kriegsfeind’ deklariert werden kann, den es mit menschenfeindlichen diktatorischen Massnahmen zu ‘bekämpfen’ gilt’; bis das Ziel der Elite erreicht ist und spätestens ab diesem Tag gibt es keine ‘Pandemien’ und keine Freiheit mehr, zumindest nicht für die einfachen Menschen

  2. Mandy Hofmann sagt:

    Testeritis, die Absurdität des ganzen
    Brimboriums in einem Wort erklärt. 👍 Danke

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